Kriegsenkel.at

Erste österreichische Plattform für Kriegsenkel und Kriegsenkelinnen

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Studien

15.01.12

Studiensammlungen zum Thema wird laufend ergänzt

 

 

Zur Erstellung eines „Buches der Erinnerung“ zum 70. Jährung des Kriegsendes sucht der KOBV – Kriegsopfer- und Behindertenverbandes Lebensgeschichten von Kriegskindern und Kriegsenkeln zwecks Veröffentlichung 2015.

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Gesucht: Enkelkinder von jüdischen Shoah-Betroffenen

Liebe InteressentInnen!

Im Rahmen meiner Dissertation an der Fakultät für Psychologie führe ich eine Untersuchung zum Thema „Enkelkinder von Shoah Überlebenden- Vergleich Österreich & England“ durch. Ziel der geplanten Arbeit ist es, die möglichen Folgen der Einflüsse der Naziverfolgerung auf die psychische Befindlichkeit der dritten Generation in Abhängigkeit vom gegenwärtigen Aufenthaltsort zu untersuchen. Es werden unterschiedliche Aspekte der Persönlichkeit und der Einstellung zur jüdischen Identität und der Einfluss der großelterlichen Geschichte untersucht. Ich würde Sie bitten einen ersten Fragebogen (den ich Ihnen per Mail oder Post zukommen lasse). Für Fragen stehe ich unter der untenangeführten E-Mail Adresse jederzeit zur Verfügung. Die Daten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet und anonym und vertraulich behandelt. Bei Interesse kann ich Ihnen gerne nach Abschluss der Untersuchung eine Zusammenfassung der Ergebnisse zukommen lassen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mag. Liv Zaslawski MSc

liv.zaslawski@gmx.at; www.psychotherapie-zaslawski.net

 

Diplomarbeit(2010) Mag.a.phil.Andrea Vonbrül: Das Gesicht des Krieges
Auswirkungen von Weltkriegserfahrungen auf die biografische Entwicklung
Dissertation (2008) von Janpeter Lohl / Universität Hannover / Philosophische Fakultät
Sozialsoziologische Studie zur Generationengeschichte des Nationalsozialismus:
"Gefühlserbschaft und aggressiver Nationalsozialismus" 
(Studie als pdf zu groß um hierhin zu laden) 
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Beteiligen Sie sich an der deutschen Studie von Forumkriegsenkel.de: 

Die Kriegsenkel-Generation trägt oft ihre Probleme mit sich alleine herum, oft heruntergespielt als „persönliche Schwierigkeiten“, die nicht der Rede wert zu sein scheinen. Das sind sie aber! Beteiligen Sie sich an unserer Studie über die Generation der Kriegsenkel und berichten Sie von Ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Konflikten, die Sie zu dem Thema gemacht haben. Anhaltspunkte können folgende Fragen sein:

– Wann kamen Sie das erste Mal mit dem Thema in Berührung?
– Kennen Sie die Kindheit Ihrer Eltern oder die Vergangenheit Ihre Großeltern?
– Haben Sie mit Ihren Eltern oder Großeltern über die Vergangenheit gesprochen?
– Wurde in Ihrer Familie über die Zeit des Nationalsozialismus gesprochen?
– Haben Sie das Gefühl, einige Bereiche der Vergangenheit mit Ihren Eltern oder Großeltern nicht ansprechen zu können?
– Können Sie mit Ihren Eltern über Ihre Sorgen und Gefühle sprechen?
– Wie gehen Sie selber mit Ihren Gefühlen um?
– Haben Sie Schwierigkeiten, die sich in Ihrem Leben wiederholen? Gibt es ein Wiederholungsmuster?
– Übertragen Sie ungewollte Verhaltensmuster auf Ihre Kinder?
– Haben Sie schon einmal eine Lebenskrise gehabt? Wie äußerte sie sich?
– Haben Sie das Gefühl, innere Blockaden zu haben? Fühlen Sie sich ausgebremst?

Schreiben Sie uns: kontakt@forumkriegsenkel.com
Alle Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung veröffentlicht.

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Das Erbe des Krieges - Pilotstudie

Innere Folgen und ihre Auflösung in den Generationen danach

Institut für Integrale Bewusstseinsbildung
Darmstädter Straße 16, 64354 Reinheim
Tel.: 06162 – 969 270
marinastachowiak@aol.com, http://www.psychobionik-bewusstsein.de

Seit geraumer Zeit ist in unserer Gesellschaft eine größere Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit spürbar. Sie zeigt sich in vielfältigen Veröffentlichungen von autobio­graphischer Literatur, Fachbüchern und Zeitungsartikeln bis hin zu Filmbeiträgen. Auch zahlreiche Initiativen in Form von Kongressen und Tagungen zeigen ein zunehmendes Interesse – insbesonde­re auch aus medizinischer und psychotherapeutischer Sicht.

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welchen Belastungen die Kinder- und Enkelgenerationen durch die Geschichte von Eltern und Großeltern ausgesetzt sind. Welche Auswirkungen haben die in der Vergangenheit liegenden Erfahrungen von Krieg, Holocaust, Vertreibung und Flucht? Wel­che Folgen haben Täterschaft und Opferschaft der Vorfahren auf die heutigen Generationen in ihrer täglichen Lebensbewältigung?

Diesen Fragestellungen wollen wir uns im Rahmen dieser Studie widmen und dabei das Wissen der Psychobionik zum Einsatz bringen. Psychobionik ist eine bislang weitgehend unbekannte Disziplin, die den enormen Vorteil bietet, dass sie neben der theoretischen Erkenntnisgewinnung eine prakti­sche Methode vorhalten kann, die zu einer Auflösung belastender Lebenserfahrungen führt.

Die Idee zu dieser Studie speist sich aus nunmehr 10-jähriger praktischer Arbeit mit Psychobionik in hunderten von Einzelsupervisionen. Wir konnten dabei die Erfahrung machen, dass bei aus­nahmslos jeder Fragestellung, die eine Klientin oder ein Klient bearbeiten wollte, das Familien- und Ahnenfeld immer eine enorm wichtige Rolle spielte. Dabei wurde zunehmend sichtbar, dass den Kriegserfahrungen der vorausgehenden Generationen meist die ausschlaggebende Bedeutung zu­kam.

Diese Erkenntnis, gepaart mit der deutlichen Notwendigkeit einer kollektiven Aufarbeitung unserer Vergangenheit, hat uns bewogen, diese Studie zu initiieren und das Thema ohne weiteren Umweg zum Beispiel über Beziehungsschwierigkeiten, Probleme am Arbeitsplatz oder auch körperliche Be­schwerden oder Erkrankungen aufzugreifen.

Als Teilnehmer/in an dieser Studie bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre ganz persönliche Ge­schichte aufzugreifen und unter professioneller Anleitung psychobionisch zu bearbeiten.

Im Rahmen des Einführungstages werden wir Grundgedanken, Ablauf und Vorgehensweise der Stu­die ausführlich erörtern und Ihre Fragen beantworten. Sie haben dann einen Überblick, was Sie er­wartet und können sich auf dieser Grundlage für eine verbindliche Teilnahme entscheiden.

Das erste Gruppenseminar dient nicht nur dem gegenseitigen Kennenlernen und der Abklärung von Ausgangslage und Ausgangsmotivation. Wir werden hier die Umsetzung der psychobionischen Ar­beit nachvollziehbar darstellen und anhand von praktischen Beispielen erläutern. Daneben vermit­teln wir einen Überblick über das zu bearbeitende Thema unter dem Stichwort Das Erbe des Krie­ges.

In einem zweiten Schritt erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sechs psychobionische Ein­zelsupervisionen zur Bearbeitung ihrer persönlichen Geschichte. Sie werden dabei individuell be­treut und begleitet.

Das zweite Gruppenseminar dient dem gemeinsamen Erfahrungsaustausch und der Bündelung aller bis dahin gewonnenen Erkenntnisse.

Nach Ablauf eines halben Jahres wird es dann ein Abschlusstreffen geben. Hier werden wir gegen­prüfen, ob über die psychobionische Bearbeitung Veränderungen im Leben der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingetreten sind und in welcher Form sich diese gezeigt haben.

Aufgabe der Studienleitung ist es dann, die Erkenntnisse wissenschaftlich aufzubereiten und in ent­sprechender Form zu veröffentlichen. Mit Ihrer verbindlichen Teilnahme erklären Sie sich bereit, Ihre eigenen Erfahrungen in anonymisierter Form für diesen Bericht zur Verfügung zu stellen.
Da für unser Vorhaben keine Fördermittel von dritter Seite zur Verfügung stehen, ist die Studie kos­tenpflichtig.
Wir sind aber auch der festen Überzeugung, dass Ihr persönlicher Gewinn in einem Mehr an inne­rer Freiheit gegenüber den Lasten der Vergangenheit bestehen wird.

Wir freuen uns Sie zu unserem Einführungstag begrüßen zu dürfen.

Studienleitung

Roswitha Schneider, Jahrgang 1953, Psychobionikerin und
Marina Stachowiak, Jahrgang 1957, Psychobionikerin

Terminübersicht

Studie I Studie II
Einführungstag
30.06.12
30.06.12
1. Gruppenseminar
06. – 08.07.12
31.08. – 02.09.12
Einzelsupervisionen

2. Gruppenseminar
17. – 19.08.12
19. -21.10.12
Abschlusstreffen
12.01.13
12.01.13

Die Einzelsupervisionen finden nach Vereinbarung statt. Eine Supervision dauert ca. 2 bis 3 Stun­den.

Gesamtpreis: 950 Euro. Der Einführungstag ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Termine finden Sie auf der Webseite des Insti­tuts
http://www.psycho­bionik-bewusstsein.de unter dem Stich­wort Pilotstudie.