
Willkommen auf der Infoseite für Forschungsfragen
Hier finden Sie Anleitungen und Anregungen zur Beforschung Ihrer eigenen Familiengeschichte.
Woher komme ich?
Weiß ich woher meine Eltern, Großeltern, Urgroßelten stammen? Welche Ereignisse Sie erlebt haben? Welche Wurzeln, Sprachen,Länder,bräuche in meiner Familie zu finden sind?
In welchen Archiven finde ich welche Informationen?
Die erste Quelle, wenn auch nicht die faktischste ist die Familie selbst. Erzählungen sind oft nicht die Realität, denn sie sind mit Emotionen verbunden und mit manchmal vagen Erinnerungen. Aber sie können uns neugierig machen und motieren uns auf Recherche der historischen Fakten zu begeben.
Wie gehe ich mit diesen Recherche Material um?
Vorerst benötigt es eine Einordnung in Jahreszahlen, diese mit Ereignissen der Weltbühne an verschiedenen Orten fest verwoben sind.Dafür eignet sich schon das Internet, Wikipedia-Einträge, sowie Geschichtsbücher.
Gibt es in der Ahnengalerie Kriegsteilnehmer, Vermisste, Verwundete, Kriegsrückkehrer, so ist eine erste (Online) Anfrage in den Militätarchiven ratsam. Im 2.WK der Naziherrschaft wurde akribisch dokumentiert. Wenn es alte Akten gibt, oft sind es nur 1-3 Seiten,je nach Rang eines Militärs durchaus mehr, werden diese als Kopien zugesandt.
Die ehemalige WASt findet sich heute in....
Die Kontakte zu den entsprechenden Archiven finden sie auf unserer Seite unter LINKS / AHNENFORSCHUNG.
Protagonist*innen für eine TV-Dokumention zum Thema „Trangenerationales Trauma“ gesucht:
Für eine sensibel erzählte TV-Dokumentation suchen wir 3 Generationen einer Familie, in der Trauma transgenerational weitergegeben wurde. Bist du der-/ diejenige, die diesen Kreislauf durchbricht? Melde dich gerne mit deiner persönlichen Geschichte bei uns. Wir sind uns der Sensibilität des Themas bewusst. Für entsprechenden Schutz und therapeutische Begleitung während des gesamten Projektes wird Sorge getragen.
Kontakt: lynncarinafeltes@icloud.com
aktuell: 12.3.2025
Hartmund Radebold
*1935 - †2021
Prof. Hartmut Radebold war wie viele andere ein ungehörtes Kriegskind, welches ohne Vater aufwachsen musste. Durch seine Berufung als Arzt für Nervenheilkunde, als Professor für klinische Psychologie und als Psychoanalytiker erforschte er immer mehr über die Folgen des kindlichen Kriegstraumas. Bereits in den 90er Jahren wollte er die Gesellschaft auf das Thema aufmerksam machen. Doch erst ein paar Jahre später fand er Gehör und und war Herausgeber vieler literarischer Werke zum Thema Kinder im Krieg, sowie deren Folgen und unterstützte auch Filmprojekte.
Dank Prof. Hartmut Radebold wurden viele Kriegskinder und Kriegsenkel gehört.
Wir werden ihn als wichtigen Wegbereiter unserer Arbeit am Thema „Kriegsenkel und transgenerativen Traumafolgen“ in ehrendem Gedenken behalten!